Seidenraupenzucht im Appenzellerland

Wir sind Mitglied bei der Swiss-Silk und dürfen von der Erfahrung

der Vereinigung Schweizer Seidenproduzenten profitieren.

Wo wir sind:

Im Appenzeller Vorderland: 9426 Lutzenberg

Ab Sommer 2015 sind Führungen für Schulen und Privatpersonen möglich.

 

 

In Appenzell Ausserrhoden zum Beispiel kamen allein im Jahr 1837 24 000 Maulbeerbäume hinzu. Ein Züst in Wolfhalden besass 14 468, ein Merz aus Herisau hatte seine Plantage von 20 000 Bäumen im sankt-gallischen Gossau angelegt. Verarbeitet wurde die Appenzeller Seide, über die sonst so gut wie gar nichts bekannt ist, entweder von den Familien der Seidenzüchter selbst oder aber industriell, etwa in den Spinnereien der Zürcher Seidenindustrie und im Kanton Baselland.

Vielleicht kam die einheimische Seide später noch einmal ins Appenzellische zurück und wurde dort zu Seidenbeuteltüchern gewoben, den damals weltweit von der Müllereitechnik begehrten Gazetüchern, die nirgendwo so gut gelangen wie in den feuchten, krank machenden Webkellern der Voralpenregion.